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Interview von Schauspielerin Ariane Klüpfel-Twinem im Wiesbadener Kurier vom 29.02.2016:
 
 
 
 
 

Schauspielerin Ariane Klüpfel-Twinem: Jedes Stück kann ein Traumstück sein

 
 
Von Julia Anderton

WIESBADEN - Kleine Mädchen möchten vorzugsweise als Ballerina auf der Bühne stehen – oder wenigstens als Prinzessin. Ariane Klüpfel-Twinem jedoch gab in der Grundschule ihren Einstand als Wiedehopf in der „Vogelhochzeit“: „Ich habe da eine Theorie. Fast alle Schauspieler, die ich kenne, haben in jungen Jahren mal den Wiedehopf gespielt. Kein Witz. Vielleicht beginnt es damit“, orakelt sie.

Die erste wichtige Rolle gab es am Gymnasium in der 5. Klasse. Inszeniert wurde eine Fortsetzung des „Gurkenkönigs“, in der Ariane Klüpfel-Twinem nicht nur die Titelrolle spielte, sondern für die sie auch die Geschichte schrieb. Dass sie mehr aus ihrer Leidenschaft machen wollte, wurde ihr früh bewusst.

 

„Meine Eltern haben müde darüber gelächelt. Aber irgendwann gab es nichts mehr zu lächeln, da habe ich ihnen kurz vor dem Abitur mitgeteilt, dass ich ernst machen möchte. Meinem Vater ist das Gesicht eingefroren und meine Mutter hat erst mal meine Ballettlehrerin angerufen. Die allerdings fand die Idee super und erklärte meiner Mutter, sie solle es mich versuchen lassen. Das taten meine Eltern dann auch“, erinnert sie sich.

Zumal es keine echten Alternativen gab: Eine Laufbahn als Tierärztin, Archäologin, Parapsychologin, Stuntfrau, Journalistin oder Gerichtspathologin war zwar eine Überlegung wert, wurde aber rasch verworfen. An der Wiesbadener Schule für Schauspieler (damals Genzmer-Schauspielschule) absolvierte Ariane Klüpfel-Twinem ihre Ausbildung und trat bereits währenddessen als Gast am Hessischen Staatstheater auf, etwa als Margarete in „Der zerbrochene Krug“ oder Louison in „Die Jungfrau von Orléans“.

Olympia ist Lieblingsrolle

„Das war natürlich toll. Trotzdem wollte ich in die freie Szene. Ich liebe die Arbeit an unterschiedlichen Häusern und mit unterschiedlichen Menschen.“ So war die gebürtige Münsterländerin bereits unter anderem im Unterhaus Mainz, im Kuenstlerhaus 43, den Landungsbrücken Frankfurt, bei den Oppenheimer Festspielen und in den Mainzer Kammerspielen zu erleben.

„Meine Lieblingsrolle ist die ‚Olympia‘ in ‚Die Frau, die man nach dem Sex abschalten kann‘ von Sven-Eric Panitz. Ich habe das vor Jahren an der Showbühne in Mainz und im Theater Lempenfieber gespielt. Und jetzt gerade wieder am Wiesbadener Akzent-Theater. Das freut mich natürlich wahnsinnig.“

Zudem ist Ariane Klüpfel-Twinem, die mittlerweile aus familiären Gründen nach Mainz gezogen ist, gelegentlich in Kurzfilmen oder im Fernsehen (etwa in „Die Kommissarin“) zu erleben. Auch Synchron- und Sprecherjobs sind dabei. Die wahre Liebe aber gehört dem Scheinwerferlicht. So ist die 37-Jährige derzeit in diversen Projekten zu sehen –und das soll auch so bleiben. „Früher wollte ich immer den Brutus spielen. Jetzt? Auch noch. Aber ich denke, man kann jede Rolle zu einer Traumrolle machen. Und jedes Stück kann je nach Inszenierung zum Traumstück werden.“

 

 
 
 
 
 
 
Автор : btamedia