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Frühjahr 2021

Wir warten auf die SPIELGENEHMIGUNG – denn das bedeutet PREMIERENZEIT!!!

Es wäre mir ein Vergnügen im Theater statt dem Duft von Desinfektionsmitteln und dem satten Brummen des Luftreinigers, eine Mischung aus Kaffee und Vanille zu riechen, Stimmen und Musik zu hören, Leben wahrzunehmen. Das echte Leben im Zuschauersaal, das imaginäre auf der Bühne. Theater braucht lebendigen Dialog, dadurch wird jede Vorstellung einmalig. Theater funktioniert nicht in Einsamkeit,  online vor einem Bildschirm!

Seit November steht unser Gaunerpärchen „Bonnie und Clyde“ in den Premieren-Startlöchern. Die sind die Täter des Überfalls auf die Naspa in der Rathausstraße in Biebrich; wir verraten auch, wer der oder die nächste Kanzler*in wird und den tieferen Sinn der Wiesbadener-Umweltspur.

Unsere zwei Duellanten in „Revanche“ sehnen sich seit Monaten nach den raffinierten Spielchen im Stück. Gut, dass wir nicht nur einen Notausgang haben, weil hier wird er gebraucht!

„Ein Satz zu viel“ von Assous mit vierköpfiger Besetzung, müssen wir auf Januar 2022, auf unseren 8. Geburtstag verschieben. Ein interessantes Thema, manchmal ist es besser nichts zu sagen und darum sag ich auch dazu nichts mehr…nur vielleicht, ich sehe es schon in Bildern und das ist gut so…ich bin schon seit längerer Zeit ,,schwanger“ mit diesem besonderen Stück!

Am Freitag, dem 16.07.2021, „so Corona will“, wird „Der Nacktputzer“ ordentlich seinen Putzwedel auf der Sonnenberger Burg schwingen. Übrigens für  Putzfanatiker: er bleibt uns im Repertoire erhalten bis mindestens Ende Juli 2022.

Freuen können wir uns auf „Kleine Eheverbechen“, wir haben es, dank Madame Corona, nur wenige Male gespielt. Leider in unmöglichen Abständen und deshalb mit dem Gefühl, jedes Mal eine Premiere zu spielen. Es ist eine so unglaubliche Geschichte. Ich kann mich noch erinnern, als ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe. Gelesen? – Nein, ich habe es verschlungen.

„Männer und andere Irrtümer“ – die unendliche Suche nach Männern und Irrtümer geht immer weiter. Da freue Ich mich besonders, dass ich meinen 40. Geburtstag zum achten mal feiern darf!

„Manchmal muss man eben töten“ – ist auch noch nicht ausgespielt. Unzählige Buchungen waren durch die jetzige Situation geplatzt.

AT geht auch aus seinem Keller raus: wir werden anfangen andere Bühnen/Orte zu bespielen. Den Anfang macht „Bonnie und Clyde“ am 30., 31. Juli & 6., 7., August auf der Bühne im Lilien Einkaufcenter am Bahnhof, die neue Bühne heißt ,,Marlene“ und wird auch andere Künstler regelmässig präsentieren.

Wir wandern auch nach Kloppenheim, in die Stadtmitte, aber unserer Adresse in der Rheinstraße 60 bleiben wir treu.

Die Vielfalt und Zahl unseren Produktionen ermöglicht es uns, an einem Abend gleichzeitig an zwei Orten zu spielen. Die Logistik ist eine Herausforderung – aber „das schaffen wir“ – sicher! Offen dabei ist nur die Frage: wie verhalten sich die Zuschauer mit ihren Buchungen in dieser besonderen Zeit?

Das ist mein Wort im Mai 2021!

Ob sich die Theorie in die Praxis umsetzen lässt, hängt leider nicht nur von unserer Bereitschaft und unserem Willen ab, es gibt so viele Faktoren, die wir nicht beeinflussen können.

Also, entweder wir sehen uns im Theater – oder wir lesen wieder nur darüber. Wir werden alles tun, damit Sie uns sehen können!

,,Ich habe fertig!“

2021

Neues Jahr, Neujahrswünsche, neue Vorsätze… Alles wird anders !!!
… dann die Geburtstagswünsche:
am 
11. Januar feiert das AT sieben tolle Jahre!

Man darf sich doch jederzeit etwas wünschen… aber heute schreibe ich diesen Text, weil es einen Anlass gibt: ATs Geburtstag!
Menschen sind „Gewohnheitstiere“ und jetzt werden wir seit Monaten einander abgewöhnt. Es ist eigentlich genial, besser als biologische Vernichtungswaffe. Man ist noch dankbar und geht aus Angst freiwillig in die Isolation.

Isolation und Theater passen nicht zusammen.

Das Theater lebt von den Reaktionen des Publikums, vom Austausch der Energie.
Jede Vorstellung ist anders, darum kann ich sieben Jahre lang „Männer und andere Irrtümer“ spielen. Vor jeder Vorstellung ist man neugierig, wie das heute ankommt. In der Pause, wird es diskutiert und die Zuschauer versuchen, die weitere Entwicklung herauszufinden. Übrigens: Nachfragen beim Personal bringt keinen Erfolg – es besteht Schweigepflicht! Das Stück endet fast immer anders als man denkt… Sonst wäre es langweilig und das ist das AT nicht!. Nach der Vorstellung kann es gesellig werden (wenn es das Wetter erlaubt sitzen wir im Theaterhof), weitere Unterhaltung ist gewünscht… Gemeinsam nicht einsam!

In den letzten Jahren ist unsere AT-Familie konstant gewachsen. Viele Gäste sind zu Freunden geworden. Man freut sich immer Bekannte wieder zu treffen und neue Gäste kennenzulernen.

Vor einem Jahr wurden von unserem Spielplan pro Quartal 3.000 gedruckte Exemplare nachgefragt, aktuell konnte ich keine 100 Stück verteilen. Im Jahr 2020 konnten wir nur 54 Veranstaltungen durchführen, 2019 waren es noch drei Mal so viele! Silvester 19/20, mit zwei Vorstellungen, im Sommer war schon restlos ausverkauft. Nun sind fast alle Vorverkaufstellen pleite. „Pepper“ existiert nicht mehr. Der Wiesbadener Kurier druckt keine Veranstaltungstermine mehr. Wie soll unser Publikum wissen, dass wir noch aktiv sind?

Aber das Akzent Theater ist trotzdem ein kleines Schmuckstück geworden… zum Beispiel mit einer neuen Bühnenbeleuchtung. Die richtige zu finden war nicht einfach. Die Schwierigkeit bestand darin, kleinere Lampen einzubauen, die die alten aber an Leuchtkraft und Möglichkeiten übertreffen sollten. Keinesfalls durfte aber der Gewölbecharakter des Raums verloren gehen… und das wurde am Ende erreicht.

Es wurde in technische Geräte investiert, um Corona-Vorgaben einzuhalten und die Angebote der Bar haben wir auf Einzelverpackungen umgestellt. Erfolglos, es reichte nicht aus. um weiter spielen zu dürfen. Wie und wann kommen wir aus der Nummer raus? Das Staatstheater hat seinen Spielbetrieb nun bis Ostern eingestellt… Das ist leider kein gutes Omen!

Ständig wechselnde Corona-Bestimmungen hatten uns gezwungen unseren Zuschauerraum vor jeder Vorstellung flexibel umzugestalten und vor allem unser Repertoire umzuwandeln und unter den wechselnden Vorgaben neu zu erarbeiten.

Es bleiben im Repertoire: „Männer und andere Irrtümer“, „Kleine Eheverbrechen“, „Der Nacktputzer“, „Manchmal muss man eben töten“.

„Zwei wie Bonnie und Clyde“ eine Gaunerkomödie sollte am 27.11.20 seine Premiere haben. Für den kriminellen Anschlag auf die Lachmuskeln des Publikums zuständig sind Larissa Fichtner und Elias Nagel.

„Revanche“ von Anthony Shaffer mit Uwe Naumann und Jürgen Knittl steht kurz vor der Premiere, die für den 6.02.21 geplant ist. Wir proben fleißig. — “Sie wollen also meine Frau heiraten?” – „Mit Ihrer Erlaubnis, natürlich ja!“ So höflich und korrekt verläuft zunächst die Konversation. Dieses faszinierende Duell findet schließlich mit einer dramatischen Schlusspointe ein überraschendes Ende. Als „Mord mit kleinen Fehlern“ wurde das Stück 1972 mit Michael Caine und Laurence Olivier verfilmt. Im Remake des Filmes aus dem Jahr 2007 sahen wir in den Hauptrollen Jude Law und wieder Michael Caine, jetzt aber in der Rolle des Andrew Wyke… Ja, die Zeit läuft unerbittlich…

Auch Ihre und unsere Zeit … Jetzt haben wir im AT fleißig vorgekocht und eingefroren, aber wann werden wir Ihnen servieren können ?

„Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, Mensch, freue dich aufs neue, und war es schlecht, ja, dann erst recht.“ (Karl-Heinz Söhler)

2020

Wie das Leben mit uns spielt: „Corona Lockdown“ eroberte die ganze Theaterszene. 

Seit dem 8. März herrschte der Lockdown mit großem Erfolg und wollte mit keinem anderen Stück die Bühne teilen! Die Regisseure dieses Stücks haben den Ausgang offen gelassen, jeder kann sich das Ende täglich anders vorstellen. Wir versuchen, trotz der übermächtigen Konkurrenz am 21.August unser Theater zum Leben zu erwecken. Der Spielplan musste stark verändert werden!

Für den Anfang freue ich mich, Ihnen eine Vielfalt von Ein-Personen-Stücken präsentieren zu dürfen. Der weitere Spielplan wird, je nach Lage, nur scheibchenweise mitgeteilt…  Aber wir haben Einen! Unsere Erfogsstücke bleiben im Repertoire und die Spielzeit wird auf jeden Fall verlängert. Wir freuen uns auf „Kleine Eheverbechen „ voraussichtlich  im November/Dezember regelmäßig sonntags und an Silvester. „Der Nacktputzer“ und „Manchmal muss man eben töten“, teilweise in neuer Besetzung, bleiben uns weiterhin erhalten. Zwei Premieren erwarten uns im Januar/März mit ganz wunderbaren neuen Kollegen.  „Zwei wie Bonnie und Clyde – eine Gaunerkomödie, sowie „Revanche“- ein Mord mit Hindernissen…

Die Theater-Abstinenzzeit hatte auch positive Auswirkungen; mein Bürokramm ist „up to date“! Neue Ideen, neue Kontakte sind erstanden und so wie es aussieht es ergibt sich eine Möglichkeit außerhalb des AT regelmäßig zu spielen! Ich bin schon sehr neugierig, Sie auch?

Um die schwere Zeit weiterhin zu meistern, freuen wir uns über jede Unterstützung. Trotz Wiederaufnahme des Spielbetriebes haben wir ein Problem, denn unsere
Kosten bleiben gleich, nur die Einnahmen reduzieren sich auf Grund der Corona Verordnung um 60%!